Über mich

Über mich

Eigentlich mag ich keine Thriller.



Mit dieser Überzeugung legte ich irgendwann zu Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts den neuesten Roman von Stephen King ins Regal – wo er begann, langsam vor sich hin zu stauben. Ich hatte ja längst mein Abi und musste niemandem mehr etwas beweisen. Auch nicht, dass ich mich nach der Lektüre von „Cujo“ nachts auf der Pyjamaparty noch allein aufs Klo traute.

So kam ich auch ganz gut durchs Studium. Da las ich dann das, was – sicher völlig zurecht – literaturwissenschaftlich zum guten Ton gehört (und was ich nach der Schulzeit – post-goethisch, sozusagen – noch nicht „durch“ hatte): Manns „Der Zauberberg“ etwa, oder Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“ und Salingers „Der Fänger im Roggen“ – sowas eben. Literarisch hatte ich meine "Heimat" bald in den USA gefunden, musikalisch sowieso: Im Rahmen meiner Promotion führte ich qualitative Interviews mit Fans von Bruce Springsteen.

 

Thriller mochte ich damals immer noch nicht. Dachte ich zumindest.

 

Das änderte sich erst in den 2010er-Jahren, und ich bin nicht stolz darauf. Vielleicht erinnern Sie sich: „CSI XY“, „Der Mentalist“, „Castle“ – naja, alles das, was mittlerweile bei Kabel eins und Vox in der zweiundfünfzigsten Wiederholung läuft. Und mit Horatio Cane, Patrick Jane, Rick Castle und Co. kam die Erkenntnis, dass

ich es eigentlich nur nicht mag, nicht selbst entscheiden zu können, wer in einem Roman oder Film wann und wie ums Leben kommt. Und wie blutig. Vielleicht bin ich doch ein Kontrollfreak.

Jedenfalls war bald darauf klar: Mein nächstes Buch muss ein Thriller werden.

 

Mittlerweile sind mir die sachlich-rational agierende Carolyn Matthews und ihre musikbesessene Psychologen-Freundin Emily Erin Parker so sehr ans Herz gewachsen, dass schon insgesamt drei Teile in Arbeit sind. Und wer weiß, was noch kommt?

 

Kommen Sie mit mir an die US-amerikanische Ostküste und lassen Sie sich verzaubern von Detective Carolyn Matthews und ihren kleinen, aber feinen Welt. Aber Vorsicht: Ein bisschen blutig wird´s doch.

 

Spannungsgeladene Grüße,

Ihre

 

Connie Klein 


P.S.: Die Liste der "Great (American) Music Landmarks" habe ich übrigens selbst auch schon "abgearbeitet" – zum Glück anders, als Johnny McIntosh.

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